Mit dem Fahrrad auf dem Gehweg

Seit diesem Jahr erlaubt. Zumindest für "Aufsichtspersonen" von Kindern. Die Regelung gilt bereits seit Dezember 2016, aber führt noch immer gerne zu Diskussionen.

Wer kleine Kinder hat kennt das Problem. Gerade wenn sie mit dem Radfahren anfangen möchte man sie ungern auf der Straße fahren lassen. Allerdings ist auch das Fahren auf dem Gehweg sehr schwer, wenn man dauernd nach Mama oder Papa auf der Straße schauen muss. Also lädt man die Fahrräder ins Auto, um zu einer Fahrradtour zu starten. Irgendwie aber nicht wirklich sinnvoll. Umso mehr haben sich sicherlich einige Eltern über die Gesetzesänderung gefreut. Und unter gegenseitiger Rücksicht angewandt, bringt sie sicherlich für jeden Vorteile. Denn von einem auf die Fahrbahn schauenden Kind umgefahren zu werden, ist für Fußgänger sicherlich auch sehr unangenehm.

Der genaue Gesetzestext aus dem $ 2 StVO (5) lautet übrigens "Kinder bis zum vollendeten achten Lebensjahr müssen, Kinder bis zum vollendeten zehnten Lebensjahr dürfen mit Fahrrädern Gehwege benutzen. Ist ein baulich von der Fahrbahn getrennter Radweg vorhanden, so dürfen abweichend von Satz 1 Kinder bis zum vollendeten achten Lebensjahr auch diesen Radweg benutzen. Soweit ein Kind bis zum vollendeten achten Lebensjahr von einer geeigneten Aufsichtsperson begleitet wird, darf diese Aufsichtsperson für die Dauer der Begleitung den Gehweg ebenfalls mit dem Fahrrad benutzen; eine Aufsichtsperson ist insbesondere geeignet, wenn diese mindestens 16 Jahre alt ist. Auf zu Fuß Gehende ist besondere Rücksicht zu nehmen. Der Fußgängerverkehr darf weder gefährdet noch behindert werden. Soweit erforderlich, muss die Geschwindigkeit an den Fußgängerverkehr angepasst werden. Vor dem Überqueren einer Fahrbahn müssen die Kinder und die diese begleitende Aufsichtsperson absteigen."

In diesem Sinne: Fröhliche Familienausflüge!

Euer Fahrschulteam